Bei Bestandssanierung Außenwand: U ≤ 0.384 W/(m²K)
Formel: U = 1 / (Rsi + ΣR + Rse)
Grenzwerte GEG 2024:
Außenwand:
• Neubau: U ≤ 0,24 W/(m²K)
• Sanierung: U ≤ 0,384 W/(m²K) (160%)
Dach/Oberste Geschossdecke:
• Neubau: U ≤ 0,20 W/(m²K)
• Sanierung: U ≤ 0,32 W/(m²K) (160%)
Passivhaus (alle):
• U ≤ 0,15 W/(m²K)
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🧱 Schichtaufbau
🎯 Berechnungsergebnis
U-WERT
0.000
W/(m²·K)
✓ Erfüllt GEG 2024
0.0
cm Dicke
0.000
m²K/W R-Wert
🔍 Widerstände im Detail
💰 Baukosten & CO₂ (aus diesem Schichtaufbau)
–€/m²
–kg CO₂/m² (A1–C, 50 a)
Quelle BKI/Real je Schicht klickbar · €/m²-Feld = eigenes Angebot (Vorrang) · GWP nach DIN EN 15804. Kosten/CO₂ aus zentralem Katalog (bauteil-kopplung.js).
💧 Tauwasser & Feuchte-Analyse
GLASER-VERFAHREN (DIN 4108-3)
0.0
gc [g/m²]
60 Tage
0.0
gev [g/m²]
90 Tage
-
Verdunstung
Zeit
✓ Kein Tauwasser
FEM-SIMULATION (mit Kapillartransport)
0.0
φmax [%]
Max. rel. Feuchte
0.0
Position [cm]
von außen
✓ WTA-Kriterien erfüllt
Vergleich der Verfahren:
• Glaser: Stationär, nur Diffusion, konservativ
• FEM: Instationär, mit Kapillartransport, realistischer
⚡ FEM berücksichtigt Trocknung kapillaraktiver Materialien
📐 Technische Zeichnung
📐
Keine Schichten vorhanden
Fügen Sie Schichten hinzu
Häufige Fragen
Was ist der U-Wert?
Der U-Wert (Wärmedurchgangskoeffizient) gibt an, wie viel Wärme pro Zeiteinheit durch 1 m² eines Bauteils fließt, wenn der Temperaturunterschied zwischen innen und außen 1 Kelvin beträgt. Die Einheit ist W/(m²·K). Je kleiner der U-Wert, desto besser die Wärmedämmung.
Wie wird der U-Wert berechnet?
Der U-Wert ergibt sich aus dem Kehrwert des Gesamtwärmedurchlasswiderstands: U = 1 / R_total. R_total ist die Summe aus innerem Wärmeübergangswiderstand (R_si = 0,13), den Schichtwiderständen (d/λ pro Schicht) und dem äußeren Wärmeübergangswiderstand (R_se = 0,04).
Was bedeutet der λ-Wert (Lambda)?
Der λ-Wert ist die Wärmeleitfähigkeit eines Materials in W/(m·K). Er gibt an, wie gut ein Material Wärme leitet. Dämmstoffe haben niedrige λ-Werte (0,025–0,045), Beton einen hohen (ca. 2,1). Für die Berechnung wird der Bemessungswert nach DIN 4108-4 verwendet.
Was ist das Glaser-Verfahren?
Das Glaser-Verfahren nach DIN 4108-3 prüft, ob innerhalb eines Bauteils Tauwasser ausfällt. Es vergleicht den Wasserdampfpartialdruck mit dem Sättigungsdampfdruck an jeder Schichtgrenze. Liegt der Partialdruck über dem Sättigungsdruck, kondensiert Feuchtigkeit.
Welcher U-Wert ist für die KfW-Förderung nötig?
Für die BAFA-Förderung (BEG EM) muss die Außenwand einen U-Wert von max. 0,20 W/(m²·K) erreichen, das Dach 0,14, Fenster 0,95 und die Kellerdecke 0,25. Diese Werte sind strenger als die GEG-Mindestanforderungen.
Was ist der μ-Wert?
Der μ-Wert (Wasserdampfdiffusionswiderstandszahl) gibt an, um welchen Faktor ein Material den Wasserdampfdurchgang stärker behindert als eine gleich dicke Luftschicht. Beton hat μ ≈ 70–150, Mineralwolle μ ≈ 1, PE-Folie μ ≈ 100.000.
Was ist der s_d-Wert?
Der s_d-Wert (diffusionsäquivalente Luftschichtdicke) errechnet sich als s_d = μ × d. Er gibt an, welcher Luftschichtdicke das Material in Bezug auf Dampfdiffusion entspricht. Eine Dampfbremse mit μ = 100.000 und d = 0,2 mm hat s_d = 20 m.
Welche Übergangswiderstände R_si und R_se gelten?
Für horizontalen Wärmefluss (Wand): R_si = 0,13 und R_se = 0,04 m²·K/W. Für aufwärts (Dach/Decke): R_si = 0,10 und R_se = 0,04. Für abwärts (Boden): R_si = 0,17 und R_se = 0,04. Bei Kellerdecke gegen Erdreich: R_se = 0.
Kann ich mehrere Dämmschichten kombinieren?
Ja, der U-Wert-Rechner kann beliebig viele Schichten berechnen. Die Wärmedurchlasswiderstände addieren sich: R_total = R_si + Σ(d_i/λ_i) + R_se. Ruhende Luftschichten werden nach DIN EN ISO 6946 Tabelle 2 berücksichtigt.
Was passiert bei Tauwasserbildung?
Tauwasser ist nicht automatisch ein Problem. Nach DIN 4108-3 ist eine Konstruktion zulässig, wenn die Tauwassermenge ≤ 1,0 kg/m² (kapillar aufnahmefähig) bzw. ≤ 0,5 kg/m² (nicht kapillar) beträgt und die Verdunstungsmenge in der warmen Periode größer ist als die Tauwassermenge.
Wie genau ist die Berechnung?
Die Berechnung nach DIN EN ISO 6946 ist ein vereinfachtes stationäres Verfahren. Für homogene Schichten ist es sehr genau (±5 %). Bei inhomogenen Bauteilen (z. B. Fachwerk, Sparren mit Dämmung dazwischen) muss ggf. mit oberer und unterer Grenze gerechnet werden.